Bullying Cells

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Sozialstruktur von Zellen

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Bullying Cells

Zeitraum2015

KundeGamification Lab, Leuphana Universität Lüneburg

CooperationEnrique Perez

Linkswww.bullyingcells.com

Ein Spiel über Diversität, Ausgrenzung und Zusammenhalt.

Bullying Cells ist als Kooperationsprojekt mit dem Gamification Lab der Leuphana Universität Lüneburg entstanden. Ziel war nicht nur ein unterhaltsames Spiel für zwischendurch, sondern auch die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen und sozialen Strukturen. So überträgt Bullying Cells das Thema „Mobbing“ vom Menschen auf mikroskopisch kleine Zellen.

Ziel des Spiels ist es, die kleinen Zellen möglichst lange vor den körperlich überlegenen, aggressiven „Bullys“ zu beschützen. Dazu werden gleichfarbige Zellen zu Gruppen zusammen geschlossen, die sich daraufhin gemeinsam gegen die gemeinen Angreifer behaupten und sie sogar „bekehren“ können. Auf diese Weise können die feindlichen Zellen selbst zu freundlichen werden, die sich wiederum mit anderen zusammen schließen, um sich den verbleibenden Angreifern entgegen zu stellen.

Schafft der Spieler es jedoch nicht, die Zellen rechtzeitig zu gruppieren (oder sind zu wenig Zellen einer Farbe vorhanden), gewinnen die Aggressoren langsam die Oberhand und verdrängen alle anderen Zellen aus dem Sichtbereich. Gleichzeitig steigt auch der „Level of Hate“, der bei voller Aufladung das Game Over bedeutet.

Bei Bullying Cells kann man nicht gewinnen. Man kann nur den Zeitpunkt hinauszögern, an dem die feindlichen Zellen die Oberhand gewinnen. Auf spielerische Weise kann dies verdeutlichen, wie kompliziert und anstrengend der Kampf gegen soziale Ungerechtigkeiten und Probleme wie Mobbing ist; und hoffentlich kann so auch angeregt werden, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen und nach anderen Lösungen zu suchen.